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MX3 GP Suisse Roggenburg: Wie im Traum?? Ristori siegt!
Der Genfer Marc Ristori hat sich einen lang ersehnten Traum erfüllt. Der Schweizer Honda Pilot gewann den ersten Lauf mit einem überlegenen Start-Zielsieg. Als erster Verfolger wurde Sven Breugelmans notiert, der sich nie in Angriffsnähe zu Ristori fahren konnte. Um noch den Weltmeistertitel zu verteidigen, wäre aber ein Sieg unbedingt von Nöten gewesen. Der WM Leader Yves Demaria agierte mit Gelassenheit. Als 7. gestartet, machte es erst den Anschein, als könnte der Franzose seine Performance nicht steigern. Dann schob er sich an Jan Zaremba und Saso Kragelj vorbei auf den 4. Rang. Vor ihm lag der letztjährige Sieger von Roggenburg, Martin Zerava. Der Tscheche zeigte sich trotz eines erst genesenen Handbruchs stark und musste sich Demaria erst zwei Runden vor Schluss geschlagen geben. Die KS Piloten Michael Kadlecek und Patrick Walther zeigten sich von ihrer besten Seite. Am Anfang fuhren beide zusammen im Feld, ehe sich der gesundheitlich angeschlagene Tscheche auf dem 8. Rang installierte. Kadlecek verpasste den Anschluss an die vor ihm liegende Gruppe, die um den 5. Rang kämpfte. Die italienischen Spitzenfahrer starteten miserabel und lagen anfangs im hinteren Teil des Feldes. Während sich der WM-3. Cristian Beggi noch auf den 7. Rang vorkämpfte, reichte es für den Trainingsschnellsten Enrico Oddenino nur noch für Rang 12. Daniele Bricca beendete seine Aufholjagd mit einem Sturz. Neben dem Sieg von Ristori, konnten sich die zahlreichen Zuschauer über gute Leistungen der restlichen Schweizer freuen. Patrick Walther wurde guter 14. und Bruno Rufli holte sich mit Platz 16 ebenfalls begehrte Punkte. Die gute Bilanz der deutschsprachigen Fahrer wurde durch den Österreicher Michael Staufer auf dem tollen 7. Rang abgerundet.
Marc Ristori hat mit einem tollen Sieg im 2. Lauf den GP Suisse von Roggenburg errungen. Der Genfer war wiederum Erster in der Startkurve vor Breugelmans und Zerava. Der Belgier blieb dieses Mal aber am Hinterrad von Ristori. In der 6. Runde zog Breugelmans an die Spitze. Nun war es Ristori, der die Spuren beobachten konnte. Ristori attackierte und zog unaufhaltsam zum Sieg davon. Dahinter kontrollierte Yves Demaria die Situation. Er konnte seinen komfortablen Vorsprung von 19 Punkten verwalten und fuhr nach mässigem Start auf die 5. Position vor. Das Verfolgerfeld wurde von Beggi, Oddenino, Kragelj und Staufer gebildet. Bei Rennhälfte schied Beggi nach einem heftigen Sturz aus. Auch der unglücklich agierende Michael Kadlecek konnte sich nach einem Sturz nicht mehr motivieren und bog ins Fahrerlager ab. Bruno Rufli war auf dem Weg zu einem Top Ten Rang, als er kurz zu Boden ging. Im Ziel lag der Aargauer knapp hinter Bader Manneh und seinem Landsmann Patrick Walther. Der KS Fahrer war nach einem mässigen Start erneut stark gefahren und glänzte bei seinem einmaligen Auftritt in der Weltmeisterschaft mit Punkterängen in beiden Läufen. Die Schweizer Bilanz war ausgezeichnet, holten sich doch mit Mathieu Doutaz und Gregory Wicht auch junge Nachwuchsfahrer wichtige WM Punkte. Michael Staufer stützte mit dem 8. Rang einmal mehr die gute Bilanz der Deutschsprachigen. Nach dem Rennen richtete sich der Fokus natürlich auf die Dominatoren des Grand Prix Suisse. Ristori war überglücklich: "Zwei Laufsiege beim Heim GP sind eine unglaubliche Sache. Im ersten Lauf fuhr ich wie im Traum. Es war so einfach, ich konnte es kaum fassen, dass ich den Konkurrenten pro Runde eine und mehr Sekunden abnehmen konnte. Im 2. Lauf merkte ich, dass mir Breugelmans an einigen Stellen überlegen war. Also liess ich ihn vor und kontrollierte seine Linien. Darauf konnte ich wieder an die Spitze gehen und den Lauf relativ klar gewinnen." Auch Demaria war überglücklich, dass er den Titel wieder in seine Obhut bringen konnte:" Natürlich bin ich heute mit kalkuliertem Risiko aufgetreten. Aber man weiss ja nie ob............l! Ich hatte die Situation heute jederzeit unter Kontrolle. Zudem war ich natürlich nicht unglücklich, dass Ristori mit den Siegen indirekt mitgeholfen hat. Die Saison war vor allem im Juli nicht einfach, als ich mit Verletzungen kämpfen musste. Nun will ich noch ein gutes Motocross der Nationen zeigen und dann sehen wir, was ich in der nächsten Saison machen werde."
Quelle: Sepp Betschart
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Dieses Posting gibt lediglich meine völlig ahnungslose Meinung wieder. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
War heute da, geiler Event und super Fahrer.
Bruno Rufli fuhr die letzten drei Runden im zweiten Lauf mit einem Platten, daher verlohr er leider einige Plätze, denn ansonsten ist er ständig dem KTM Testfahrer Staufer nachgefahren der der neuen "grossen" KTM gefahren ist ...